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Planung und Planungsziel

Eine genaue und umfangreiche Planung der chirurgischen Maßnahme und der Versorgungsphase ist Vorraussetzung für einen implantatprothetischen Eingriff. Es kann negative Folgen nach sich ziehen, die eventuell nicht mehr behoben werden können, wenn bereits in der Planungsphase Fehler auftreten und relevante Gesichtspunkte unbeachtet bleiben.

Implantationen und Zahnersatz sollten, um Gebrauchsfähigkeit, Ästhetik, Sicherhalt und Haltbarkeit zu gewährleisten, sorgfältig durchgeplant werden.  Hierzu sind diverse klinische Untersuchungen sowie Röntgen- und Modellanalysen nötig, in komplizierten Fällen auch Computertomographien oder Spezialaufnahmen. Der digitale Volumentomograph in Kombination mit der modernen Navigationstechnologie erzielt eine optimale dreidimensionale Darstellung des Kiefers unter geringer Strahlenbelastung.
Unter Berücksichtigung der Gebrauchsfähigkeit des geplanten Implantats, der biomechanischen Funktion und Statik der Prothetik sowie der Funktionalität, Ästhetik und auch der Sicherheit der Implantate und des Zahnersatzes erfolgt eine gewissenhafte Planung der implantologischen Maßnahme. Vor allem wird hierbei auf die Anatomie und die röntgenologische Bewertung des Knochens geachtet, sowie auf die Analyse krankhafter Veränderungen.
 
Sollten größere Maßnahmen geplant sein, besonders in Verbindung mit einem geplanten Knochenaufbau, sollte sich der Patient einer allgemeinärztlichen Untersuchung unterziehen. Auch nötig ist diese, wenn es Hinweise auf Erkrankungen gibt.