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Vorbereitung

Sobald sich der Patient, nach allen Untersuchungen und Vorbehandlungen und ausführlicher Beratung über die anfallenden Kosten und die geplante implantologische Maßnahme, zu einer Operation entschlossen hat, kann ein Termin vereinbart werden.
Alle Überprüfungen des Knochenangebotes und eventuelle knochenaufbauende Maßnahmen müssen zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein. Außerdem müssen alle benötigten Unterlagen, wie Röntgenbilder, Kiefermodelle und Schleimhautdickenmessungen vorliegen. 

In den meisten Fällen erfolgt die Operation ambulant unter lokaler Betäubung des Implantationsbereiches. Bei komplizierten und umfangreichen Eingriffen, wie auch bei größeren Knochenaufbaumaßnahmen, kann eine Vollnarkose unter Hinzuziehung eines Anästhesisten nötig sein, eventuell sogar eine stationäre Aufnahme.

Bei äußerst nervösen oder ängstlichen Patienten empfiehlt sich ein leichtes Beruhigungsmittel. Damit ist nicht nur der Patient entspannter und ruhiger, auch dem Arzt wird dadurch seine Arbeit erleichtert. Ebenfalls positiv ist zu sehen, dass der Patient sich meist nicht an die Einzelheiten der Operation erinnert und sich der Eingriff dadurch nicht auf seine Kooperation bei späteren Eingriffen auswirkt. Zur oralen sedierenden Prämedikation vor einer Anästhesie werden heute fast ausschließlich Benzodiazepine verwendet.
In äußersten Fällen kann das Beruhigungsmittel auch intramuskulär injiziert werden. Durch die entsprechende Dosis kann die Tiefe der Entspannung und der genaue Eintritt der Wirkung festgelegt werden. So bleibt der Patient zwar wach und ansprechbar, aber gleichzeitig so entspannt, dass auch ein längerer Eingriff möglich ist. Während des Eingriffs wird die Herzfrequenz permanent einem Elektrodiagramm, kurz EKG, überwacht.
Anhand einer Messkappe am Zeigefinger des Patienten findet eine weitere Kontrolle des Herz-Kreislaufs-Systems statt. Die Pulsoxymetrie ist ein Verfahren zur Ermittlung der arteriellen Sauerstoffmessung über die Messung der Lichtabsorption beim Durchleuchten der Haut.